Über mich
Ich bin Lisa Anika.
Zertifizierte ganzheitliche Ernährungsberaterin. Naturliebhaberin. Sängerin. Wegbegleiterin.
Vor allem aber bin ich Mensch. Frau. Weib.
Mein Weg hierher war alles andere als geradlinig.
Meine erste Ausbildung führte mich in eine Welt, die auf den ersten Blick kaum weiter von meiner heutigen Arbeit entfernt sein könnte: Ich wurde KFZ-Mechatronikerin.
Ein Beruf, geprägt von Technik, Motoren und einer überwiegend männlichen Arbeitswelt. Ich arbeitete in Werkstätten, spielte Fußball und machte sogar meinen Angelschein.
Und doch gab es da noch etwas anderes.
Ich liebte das Singen. Das Tanzen. Die Natur. Die Ruhe zwischen den Bäumen. Die Momente, in denen ich mich lebendig fühlte.
Mit der Zeit wurde dieses Gefühl immer stärker.
Ich funktionierte nach außen – aber tief in mir spürte ich, dass ich nicht meinen eigenen Weg ging.
Etwas fehlte.
Ich fand mich selbst nicht wieder in meinem Beruf den ich ausübte.
Ich begann, mich immer mehr mit Gesundheit, Ernährung und der Verbindung zwischen Körper und Seele zu beschäftigen.
Je tiefer ich eintauchte, desto klarer wurde mir, dass Gesundheit weit mehr ist als das, was wir essen.
Es geht darum, den eigenen Körper wieder zu verstehen.
Es geht darum, der eigenen Intuition zuzuhören.
Es geht darum, sich mit der Natur zu verbinden und den eigenen Rhythmus wiederzufinden.
Heute fließt all das in meine Arbeit ein.
Ernährung ist dabei nur ein Teil. Ebenso Fasten, Waldbaden, Gemeinschaft, Weiblichkeit, Achtsamkeit und die tiefe Überzeugung, dass in jedem Menschen bereits so viel Wissen über Gesundheit und Heilung vorhanden ist.
Ich sehe meine Aufgabe nicht darin, dir vorzuschreiben, wie du leben sollst.
Ich möchte Räume schaffen, in denen du dich wieder erinnern kannst.
An deinen Körper.
An deine Kraft.
Und an die Frau, die du tief in dir schon immer warst.

Wie aus meiner Geschichte eine Vision wurde
Doch dieser Weg begann nicht mit Antworten.
Er begann mit vielen Fragen. Mit dem Gefühl, dass etwas in meinem Leben nicht mehr stimmig war.
Ich habe viele Jahre gebraucht, um zu verstehen, warum.
Heute weiß ich, dass ich mich weit von dem entfernt hatte, was sich für mich wirklich natürlich anfühlt. Ich hatte gelernt zu funktionieren – aber nicht, auf mich selbst zu hören.
Damals konnte ich dieses Gefühl weder benennen noch wusste ich, wie ein anderer Weg aussehen könnte. Es gab kaum Menschen, die mir gezeigt hätten, dass Weiblichkeit mehr sein kann als das Bild, das uns häufig vermittelt wird.
Also machte ich mich selbst auf den Weg.
Schritt für Schritt.
Mit jeder Erfahrung lernte ich mehr über den weiblichen Körper, den Zyklus und darüber, wie viel Weisheit in unserem eigenen Empfinden liegt. Ich erkannte, dass meine Intuition ein innerer Kompass ist. Und dass die Verbindung zur Natur nicht nur schön ist – sondern etwas, das uns zutiefst nährt.
So begann ich, mich intensiv mit Wildkräutern, Bäumen, alten Traditionen und überliefertem Wissen zu beschäftigen. Mit dem, was Generationen vor uns selbstverständlich lebten und was heute vielerorts in Vergessenheit geraten ist.
Ein weiterer Wendepunkt war das Mutterwerden.
Mit meiner neuen Rolle kamen viele Fragen. Ich merkte schnell, dass sich vieles von dem, was gesellschaftlich als selbstverständlich galt, für mich nicht richtig anfühlte.
Auf meinem Weg begegnete ich vielen Frauen.
Vor allem Müttern.
Und obwohl jede ihre eigene Geschichte hatte, tauchte ein Wunsch immer wieder auf:
Verbindung. Gemeinschaft.
Nicht mehr alles allein tragen müssen.
Sich austauschen.
Sich verstanden fühlen.
In ihren Geschichten erkannte ich vieles von dem wieder, was ich selbst erlebt hatte. Das Gefühl, funktionieren zu müssen. Sich selbst hinten anzustellen. Sich nach einem Ort zu sehnen, an dem man einfach sein darf.
Genau deshalb ist Gemeinschaft heute ein so wichtiger Teil meiner Arbeit.
Ob bei einer nährstoffreichen Ernährung, beim Fasten, beim Waldbaden, in einem Frauenkreis, einer Kakaozeremonie, einem Kreis der Stimme oder im gemeinsamen Erleben der Natur – im Mittelpunkt steht für mich immer der Mensch.
Ich wünsche mir Räume, in denen Frauen sich wieder begegnen.
Ohne Vergleiche.
Ohne Druck.
Mit Offenheit, Vertrauen und echtem Miteinander.
Meine Vision ist eine Welt, in der Frauen sich nicht miteinander vergleichen, sondern sich gegenseitig stärken.
Eine Welt, in der wir wieder in Verbindung leben.
Mit unserem Körper.
Mit unserem natürlichen Rhythmus.
Mit anderen Frauen.
Mit der Natur.
Und letztlich auch mit uns selbst.
Ich glaube nicht, dass wir jemand anderes werden müssen.
Ich glaube, wir dürfen uns wieder erinnern.
An unseren Körper.
An unsere Weiblichkeit.
An unsere Natur.
An das, was schon immer in uns war.
Wir dürfen uns erinnern.
